Graue Wölfe in Oberhausen willkommen?

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Wer die Grauen Wölfe sind und was sie wollen ist in Deutschland längst kein Geheimnis mehr. Selbst der Verfassungsschutz und allerlei Politiker – quer durch alle Parteien – haben erkannt: Die Grauen Wölfe sind nationalistische Rassisten und Antisemiten. Sie sind ähnlich mitgliederstark wie die NPD, mit der ein reger Austausch besteht. Zu ihrer „28. Hauptversammlung“ am Samstag werden in Oberhausen 7000 Faschisten aus ganz Europa erwartet. Es ist das mit Abstand größte rechtsradikale Event des Jahres.

Der Rat der Stadt Oberhausen hat mit großer Mehrheit eine Resolution gegen den Kongress verabschiedet, eine antirassistische Gruppe formuliert im Netz scharfe Kritik, und auch eine Petition gibt es, die den Druck auf den Arena-Betreiber weiter erhöhen soll. Bislang alles wirkungslos: Die König-Pilsener-Arena (und ihre namensgebende Brauerei) halten offenbar den Imageschaden als Gastgeber einer rechtsradikalen Massenveranstaltung für geringer, als mögliche rechtliche Konsequenzen und finanzielle Einbußen bei einer Ausladung. Hoffentlich eine Fehleinschätzung.