Alo Presidente!

cari_chavez6Der ver.di – Hochschulgruppe darf für folgende Veranstaltung am kommenden Mittwoch gedankt werden: „Von Venezuela lernen? Ein revolutionärer Entwicklungsweg.“
Nun wollen wir uns hier nicht mit dem grässlichen Layout des Ankündigungsflyers auseinander setzen, oder uns über das dortige Konterfei des Gewaltneurotikers und Mörders Che Guevara im Hintergrund aufhalten. Allein der Ankündigungstext soll hier in Kürze kommentiert werden:

In ihm erfährt der geneigte Sozialrevolutionär in spe, von den Destabilisierungsversuchen des “internationalen Kapitals”, das die progressiven Regierungen in Bolivien und Venezuela permanent bedrohe und das die Feindpresse hierzulande Lügen über die Errungenschaften des Sozialismus des 21. Jahrhunderts verbreiten würde. Das die Mehrheit der Chavez-treuen Venezolaner nach wie vor arbeitslos und vom Almosenprogramm des bolivarianischen Führers abhängig ist und dies auch bleiben wird, bleibt wohl ebenso ein Produkt der Propagandalügen des internationalen Kapitals, wie auch die Unterstützung der FARC durch eben jenen venezolanischen Heilland.
Das ganze Elend dieser Veranstaltung wird nochmals im letzten Abschnitt des Aufrufes ersichtlich, in dem die Genossen von verdi verkünden, dass eine Revolution sich nicht von den Regeln des politisch-demokratischen Systems einengen lassen dürfe; im Bezug auf Venezuela sieht dieses Konzept dann folgender Maßen aus: der Schulterschluss mit anderen revolutionären Völkerschaften, wie dem Iran, der Hizbollah oder Weißrussland wird erprobt, “bolivarianische Zirkel” sorgen für die allmähliche Aufhebung jeglicher Privatsphäre innerhalb der venezolanischen Bevölkerung und eine antijüdische Propaganda, die tagtäglich in staatlichen und regierungsnahen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht wird, kumuliert immer häufiger in einer staatlichen Verfolgung venezolanischer Juden.
Dieser revolutionäre Entwicklungsweg ist es nun, der abermals in Duisburg abgefeiert werden soll. Trotz dieser Gehirnschande wird diese Gesinnungsveranstaltung noch auf der Homepage der Alternativen Liste (AL) und Fachschaftenliste (FSL) angepriesen, was einmal mehr verdeutlicht, wie ekelhaft links-alternative Hochschullisten sind.
Für alle zukünftigen Sozialrevolutionäre und Caudilloverliebte sei noch auf Folgendes hingewiesen:
Klick

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