Avoid working with assholes!

Anmerkungen zum Ausgang der StuPa-Wahl.

In der vergangenen Woche haben an der Uni Duisburg-Essen die diesjährigen Stupawahlen stattgefunden. Deutlich gewonnen hat eine neue Liste: „United Students“. Bei der Gruppierung erinnern nicht nur Name und Logo an die Duisburger Antiimp-Bande „United Squad“, die für eine reaktionäre und autoritäre Ideologie steht, in der Terroristen und Diktatoren positive Bezugspunkte bilden. Auch bei den Namen ██████* und ██████████ werden wir hellhörig. Die beiden Kameraden, die mit der Forderung nach einer Halal-Mensa auf den Listenplätzen █ und ██ gewählt wurden, sind berüchtigte antisemitische Schläger und ehemalige Mitglieder der vor Jahren eingegangenen „Rote Antifa Duisburg“.

Die „Rote Antifa“, sowie ihre noch aktiven Duisburger Apologeten und Ableger wie Young Struggle und United Squad, haben jahrelang durch sexistische Übergriffe und Gewalt auf Antifaschisten und Andersdenkende auf sich aufmerksam gemacht. Die Bandbreite der Taten reicht von Attacken auf das AZ Mülheim bis zum Überfall auf eine Vortragsveranstaltung in Bonn. In Köln prügelten Duisburger Antisemiten aus dem selben Umfeld unter anderem mit einer Eisenstange auf antifaschistische Demonstranten ein, in Berlin waren Aktive der „Rote Antifa“ an einem Angriff auf Menschen beteiligt, die Blumen am Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus ablegen wollten. Im vergangenen Sommer nahmen sie an antisemitischen Aufmärschen in Duisburg und Essen teil. Solche Vorfälle hatten schon vor Jahren zur Folge dass dutzende linke Organisationen aus der Region öffentlich auf maximalen Abstand zu der Schlägertruppe und ihrem Umfeld gegangen sind, darunter auch die Essener Antifa, das AZ, sowie Oberhausener und Duisburger Akteure. Denn mit solchen Gestalten – dem United Students-Wahlprogramm zufolge die „99%“ – verbietet sich von vornherein jegliche Zusammenarbeit, ganz egal ob es um saubere Unitoiletten oder schariakonformes Mensaessen geht. Andernfalls droht ein Kleinkrieg mit autoritären Mackern, wie ihn die Bochumer Hochschulpolitik vor drei Jahren erleben musste.

* Auf anwaltlichen Druck hin anonymisiert.

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