Internationale Konferenz fordert scharfe Sanktionen gegen Iran

„Zwei Drittel der iranischen Industrie, einschließlich des Energie-Sektors, ist von deutschen Anlagen abhängig, und dies ist der Punkt, an dem die Islamische Republik verletzbar ist.“ Michael Spaney, Sprecher des Mideast Freedom Forum Berlin, hob dies auf der Konferenz „Time to Act“, die in Berlin am vergangenen Wochenende mit renommierten Akademikern wie auch Prof. Gerald Steinberg von der Bar Ilan Universität in Israel stattfand, hervor. Die Konferenz mahnt Europa, einen härteren Weg gegen das iranische Regime einzuschlagen. Die Podiumsteilnehmer wünschten sich auch eine intensivere Unterstützung der iranischen Demokratiebewegung.Dr. Emanuele Ottolenghi, Direktor des Transatlantischen Instituts in Brüssel, nannte den derzeitigen diplomatischen Weg eine Sackgasse, da die Stichtage von beiden Seiten ignoriert würden. Er warb für eine wirkungsvolle Mischung von beeinträchtigenden Wirtschaftssanktionen gegen den iranischen Energiesektor und einer weltweiten Menschenrechtskampagne, die sich für die Pro-Demokratie- und Gewerkschaftsbewegung in Iran einsetzt. Er gab als Beispiel für einen dringenden Menschenrechtsfall die Inhaftierung des Leiters der Teheraner Busfahrergewerkschaft Mansour Osanloo an, der 2007 für seine Bemühungen, eine unabhängige Gewerkschaft zu gründen, verhaftet wurde. Auch wurde hinsichtlich der Sicherheit Israels vom Meinungsredakteur von The Wall Street Journal Europe geäußert, dass „ein fanatisches religiöses Regime und einer der größten Terrorsponsoren damit droht, Israel von der Landkarte zu tilgen, während es danach strebt, jene Werkzeuge zu erreichen, um diese apokalyptische Vision wahr zu machen. Während es den Holocaust leugnet, droht es gleichzeitig mit einem neuen Völkermord, und bis jetzt stehen Deutschland und ein großer Teil der Welt nur untätig daneben.“Ilan Berman, Vizepräsident des American Foreign Policy Counciliranischen Revolutionsgarden, die die USA 2007 als globale Terrororganisation einstufte. Er sagte der Jerusalem Post, dass eine systematische Analyse der mit diesem Terrorgebilde Handel treibenden Firmen und Gesellschaften von Nöten sei. in Washington sprach über die Rolle derDer Direktor der Yale Initiative for the Interdisciplinary Study on Antisemitism, Dr. Charles Small, kritisierte in seinem Vortrag die Stille, die von deutschen Antisemitismus-Forschern in Bezug auf Irans Drohung, Israel auszulöschen, ausginge.

 

(jpost.com, 01.12.09)

STOP THE BOMB in der Tagesschau, 29.11.09

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